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Nächste Station: Rechnungswesen

Während meiner Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement arbeite ich in vielen verschiedenen Abteilungen. Es geht darum, dass ich lerne, wirtschaftlich zu handeln und zu arbeiten. Dazu gehören zum Beispiel auch die Grundlagen der Buchführung. Deshalb möchte ich euch heute von meinem drei- monatigen Einsatz im Rechnungswesen erzählen.

Unser Rechnungswesen ist nicht direkt bei uns in der Firma, sondern bei unserer Muttergesellschaft der DDV Mediengruppe im Haus der Presse angegliedert. Das heißt für mich drei Monate lang eine komplett neue Arbeitsumgebung, neue Aufgaben und neue Arbeitskollegen. Am Anfang hatte ich natürlich ein paar Bedenken, aber die waren schnell vergessen.

Was gab es zu tun?

Gleich am ersten Tag wurde ich freundlich aufgenommen und mit der Arbeit im Rechnungswesen vertraut gemacht. Während der ersten Tage im Rechnungswesen habe ich hauptsächlich Eingangsrechnungen und Gutschriften gebucht. Das klingt am Anfang vielleicht etwas langweilig, aber es gibt einiges zu beachten: Um welche Rechnungsart handelt es sich? Ist die Rechnung vollständig? Und was ist ihr Inhalt? Kurz gesagt: hier wird dafür gesorgt, dass finanzielle Prozesse geregelt ablaufen und kein Chaos im Unternehmen ausbricht.

Später durfte ich dann auch Ausgangsrechnungen buchen, Dauerrechnungen anlegen, Zahlungseingänge überwachen, offene Rechnungsposten ausgleichen und einiges mehr. Auch über Mahnvorgänge habe ich viel lernen können.

Ein Einblick lohnt sich!

Du denkst dir, Buchhaltung ist eintönig? Ich habe das Gegenteil gelernt. Die Arbeit war anders als ich vermutet hatte und dabei abwechslungsreich und spannend. Für mich gab es immer etwas Neues zu lernen.

Mir hat mein Einsatz im Rechnungswesen viel Spaß gemacht. Meine Kollegen waren immer freundlich und wir haben gut zusammen gearbeitet. Ich habe gelernt mich schnell an eine andere Umgebung zu gewöhnen und habe ein gutes Verständnis für sämtliche Zahlungsvorgänge bekommen.

Ich bin gespannt, wohin es mich während meiner Ausbildung noch verschlägt.

Franz

Tipps und Tricks für deine Bewerbung

Du möchtest ein(e) Ausbildung/duales Studium beginnen, hast aber keine Ahnung wie du dich am besten bewirbst? Mit unseren Tipps und Tricks gelingt deine Bewerbung bestimmt!

Tipps für die Bewerbung

Das Anschreiben:

Das Anschreiben soll deine Persönlichkeit spiegeln und zeigen, was deine Motivation für die Bewerbung auf genau diesen Ausbildungs-/Studienplatz bei uns ist. Nimm Bezug auf die Stelle, für die du dich interessierst und zeige, warum genau DU der oder die Richtige bist. Sei offen und ehrlich und zeige uns deine Stärken. Am besten überzeugen kannst du, wenn du deiner Bewerbung eine individuelle Note verleihst.

Damit das Anschreiben gut aussieht, achte auf die Form und das Layout: Es ist wie ein Geschäftsbrief gestaltet, enthält also Absender- und Empfängeradresse, Datum, Betreff und eine Grußformel nach dem Fließtext. Es gilt der allgemeine Aufbau, den du schon kennst: Einleitung, Hauptteil, Schluss.

Dein Lebenslauf:

Der Lebenslauf in tabellarischer Form (Zeitangaben links, Stationen rechts) ist heutzutage Standard!  Er soll möglichst prägnant sein und nur die wesentlichen Informationen in Stichworten enthalten. Dazu zählen:

    – Persönliche Daten
    – Schulbildung/Beruflicher Werdegang
    – Praktika
    – Interessen

Ein Bewerbungsfoto ist kein Muss! Falls du jedoch eins hinzufügen möchtest, sollte es möglichst authentisch, aber von einem Profi gemacht sein.

Deine Unterlagen:

Die Bewerbung muss dein Schulabschlusszeugnis und alle Abschlusszeugnisse von eventuell vorangegangenen Ausbildungen/Studien enthalten. Falls du das Abschlusszeugnis deiner letzten Tätigkeit noch nicht bekommen hast, kannst du es später nachreichen und das letzte Zeugnis von dir beifügen. Solltest du noch Zertifikate oder andere Nachweise haben, kannst du diese gerne mit anhängen.

Tipps für das Vorstellungsgespräch/Assessment-Center

 Vorbereitung ist alles:

Assessment-Center finden bei uns für kaufmännische Ausbildungen und das duale Studium statt. Bevor du zum vereinbarten Termin kommst ist es hilfreich, wenn du dich nochmal mit deiner Bewerbung und unserem Unternehmen auseinandersetzt. Dabei solltest du erneut für dich beantworten:

– Warum diese(s) Ausbildung/duale Studium?
– Warum dieses Unternehmen?
– Wie würde ich mich selbst beschreiben?
– Was sind meine Stärken?
– Was habe ich bis jetzt getan? (Lebenslauf)

Für das Assessement -Center kannst du dich auf die Standardübungen vorbereiten. Dazu zählen:

– Präsentationsübungen
– Rollenspiele
– Interviews
– Gruppendiskussionen

Informier dich am besten schon einige Tag vor dem Termin über den Fahrweg zum Unternehmen und die dortigen Parkmöglichkeiten. So kannst du dir die beste Abfahrtszeit und das günstigste Verkehrsmittel wählen, um pünktlich anzukommen. Auch solltest du alle Dokumente, etc. die eventuell mitzubringen sind, vorher bereitlegen, damit du perfekt vorbereitet bist.

Überleg dir auch, was du zum Vorstellungsgespräch anziehen willst. Wähle am besten ordentliche und branchenentsprechende Kleidung.

Durchführung:

Egal ob Vorstellungsgespräch oder Assessment-Center, die goldene Regel lautet: Authentisch sein! Es bringt weder dem Unternehmen noch dir etwas, wenn du dich verstellst. Dabei musst du auch deine Nervosität nicht verstecken, denn es ist völlig normal aufgeregt zu sein ‑ auch das ist authentisch.

Vielleicht hast du selber auch einige Fragen? Scheue dich nicht, diese zu stellen. Damit zeigst du dein Interesse.

Und jetzt?

Du hast das Vorstellungsgespräch/Assessment-Center hinter dich gebracht. Super, damit ist von deiner Seite her alles getan. Nun heißt es kurz warten bis unsere Ausbilderinnen sich bei dir melden.

Wir wünschen dir viel Erfolg bei deiner Bewerbung und freuen uns, wenn wir dich als neue(n) Auszubildende(n)/duale(n) Student(in) im Sommer bei uns begrüßen können.

Infos zu unserem Ausbildungs- und Studienangebot findest du hier.

Ausbildungsstart 2020

Geschafft! Unsere sechs neuen Azubis haben die erste Woche hinter sich. Was wir gemeinsam alles mit ihnen erlebt haben, lest ihr hier.

Der erste Tag

Der erste Tag begann für alle noch entspannt. Während wir uns wieder in unseren Alltag einfanden, wurden die neuen Azubis von unseren Ausbilderinnen begrüßt und belehrt. Auch ein kleiner Rundgang stand auf dem Programm. Für uns die Gelegenheit einen kurzen Blick in die neuen Gesichter zu erhaschen, was uns umso neugieriger auf ein Kennenlernen machte.

Jetzt geht es richtig los

Am Dienstag starteten unsere neuen Azubis, gemeinsam mit den Azubis und dualen Studenten des DDV, im Haus der Presse mit einem gemeinsamen Frühstück. In der anschließenden Rallye durch das Gebäude durchliefen die Teams verschiedene Stationen. Dabei lernten alle das Haus und seine Abteilungen kennen, indem verschiedene Rätsel gelöst, Codes geknackt und Herausforderungen gemeistert wurden. Doch damit war der Dienstag noch nicht vorbei. Im Anschluss fuhren alle gemeinsam zu PostModern. Dort durften wir hinter die Kulissen schauen und bekamen Einblicke in die Logistik und eine Führung durch die Druckerei Prinovis, welche sich ebenfalls auf unserem Betriebsgelände befindet. Zum Abschluss ließen wir den Tag bei einem gemeinsamen Pizzaessen ausklingen.

Wir entdeckten unsere handwerklichen Fähigkeiten

Der aufregendste Tag für uns alle war der Mittwoch- unser Projekttag. Anders als bei den bisherigen Projekttagen machten wir keinen Ausflug, sondern wurden handwerklich aktiv, um etwas Nützliches und Nachhaltiges für unser Unternehmen zu erschaffen.

Dabei standen zwei unterschiedliche Projekte auf der Agenda. Die Jungs kümmerten sich um den Bau von Paletten‑Stehtischen für unsere Feiern und Grillpartys, während die Mädchen an einem Insektenhotel arbeiteten. Dank unserer Hausmeister war schon einiges vorbereitet, sodass wir beim Bauen gut vorankamen, auch wenn wir alle Anfänger im Handwerksbereich waren. Das Ergebnis machte uns alle sehr zufrieden. Auch unsere Ausbilderinnen und die anderen Mitarbeiter waren begeistert.

 

Das Ergebnis kann sich sehen lassen, oder?

Nachdem wir das Insektenhotel aufgestellt hatten, testeten wir die neuen Tische bei einem gemeinsamen Grillen, was gleichzeitig der Abschluss des Tages war. Durch die gemeinsame Arbeit und das Grillen haben wir uns alle besser kennengelernt und konnten neue Kontakte knüpfen.

Eine spannende Woche geht zu Ende

Für die neuen Azubis fand an den letzten beiden Wochentagen eine Schulung statt, während wir „alten“ Azubis wieder unserem Arbeits- bzw. Schulalltag nachgingen. Insgesamt war es für uns alle eine sehr ereignisreiche und spannende Woche voller neuer Eindrücke.
In diesem Sinne wünschen wir den neuen Azubis einen guten Start ins Berufsleben mit vielen spannenden Einblicken und neuen Herausforderungen!

3 Jahre Ausbildung – Wie war´s?

Wie mein erster Tag war weiß ich noch ganz genau. Ich war super nervös und aufgeregt, was mich wohl die nächsten drei Jahre erwarten wird. Ich begann meine Ausbildung bei PostModern zur Kauffrau für Büromanagement und bin somit ins Berufsleben eingestiegen. Meine Kollegen haben mich direkt herzlich aufgenommen, was mir die anfängliche Angst nahm und mir direkt ein gutes Gefühl gab. 

Wie waren die drei Jahre?

An meinem ersten Arbeitstag dachte ich mir: Drei Jahre sind ganz schön lang. Spätestens nach dem ersten Lehrjahr habe ich aber gemerkt, wie schnell die Zeit doch vergeht. Entscheidend dafür war die Unterteilung der Wochen in Berufsschule und Arbeit als auch die Wahl meines Ausbildungs-unternehmens. Ich bin der Meinung, wenn man sich in seinem Unternehmen wohl fühlt und gerne auf Arbeit geht, vergeht die Zeit wie im Flug. Trotzdem kann ich sehr viel Wissen und Reife aus meiner Ausbildung mitnehmen. Ich durchlief hier bei PostModern alle Abteilungen: den Vertrieb, das Qualitätsmanagement, die Kundenverwaltung und viele weitere.

Nicht nur die Arbeit in den Abteilungen hat mir gefallen, sondern auch der Austausch mit den anderen Azubis in Azubistammtischen und bei Highlights wie einer dreitätigen Fahrt nach Hamburg zu dem Verlagshaus von Gruner + Jahr.

Wie geht es weiter?

Im Juli habe ich meine Abschlussprüfungen erfolgreich abgeschlossen. Mir war von Beginn an klar: Hier möchte ich bleiben! Und so ist es auch gekommen. Ich unterstütze seit Mitte Juli die Marketing Abteilung und das Sekretariat.

Ich bin gespannt was die Zukunft noch für mich bringt.

 

Paula

 

Ausbildung in Zeiten von Corona

Heute wollen wir Euch einen kleinen Einblick in unsere Ausbildung während der letzten Monate geben. Diese waren natürlich geprägt von der Corona- Pandemie und all den damit verbundenen Schwierigkeiten vom Lockdown bis zum Homeschooling. Noch am Anfang des Jahres 2020 planten wir die Messe „Karriere Start“ und gestalteten die Präsentationen für unser Kommunikationsseminar, worüber wir in den letzten Beiträgen berichteten, bevor sich die Corona-Pandemie in Deutschland ausbreitete und unser Unternehmen und vor allem uns Auszubildende vor große Herausforderungen stellte.

Der Lockdown hat einiges verändert

Nachdem Mitte März unsere Berufsschule geschlossen wurde, waren alle Azubis im Büro, ziemlich ungewohnt aber für jeden fand sich ein Platz und genügend Aufgaben. Mit dem anschließenden Lockdown und den zu beachtenden Abstandsregelungen wurden viele Arbeiten ins Homeoffice verlagert. Eine ganz neue Situation war aber auch die für viele unserer Mitarbeiter angeordnete Kurzarbeit. Auch für uns Azubis wurden Regelungen getroffen und es hieß für eine Weile Abschied nehmen aus dem Büroalltag und Lernen zu Hause. Reichliche Aufgaben haben wir von unserer Berufsschule dafür erhalten und vor allem wurden jetzt digitale Lernplattformen eingesetzt und genutzt.

Umstellung auf Homeschooling

Das sogenannte „Homeschooling“ war nicht immer ganz einfach. Themenbereiche mussten teilweise komplett selbst erarbeitet werden und bei Fragen konnte man sich nur per Mail austauschen. Wir alle, Azubis und Lehrer*innen mussten sich auf ganz neue Situationen einstellen. Und nach all den kleinen und großen Schwierigkeiten haben wir doch gemeinsam das Berufsschuljahr gut gemeistert.
Nach den ersten Wochen zu Hause durften wir allmählich zurück ins Büro und wir halfen aus, wo „Not am Mann“ war. Da die Aufgabenmenge in den Abteilungen von ganz wenig bis ganz viel variierte, war das rotierende Ausbildungssystem bei PostModern, bei dem wir jeweils ein paar Wochen in einer Abteilung eingesetzt sind, in dieser Zeit nur schwer umsetzbar. Auch hier bewahrten unsere Ausbilder*innen und wir Azubis einen kühlen Kopf und bewiesen Spontanität und Flexibilität.

Schrittweise zurück zum Alltag

Kurz nach den Osterferien begann die schrittweise Öffnung der Schulen. Unsere Berufsschulklassen wurden in zwei Gruppen geteilt, wovon wochenweise abwechselnd eine Gruppe in der Schule und die andere mit Aufgaben zuhause waren. Besonders gewöhnungsbedürftig waren in der Schule, wie überall, das strenge Hygienekonzept, das Tragen von Masken auf den Gängen und das regelmäßige Desinfizieren der Hände. Durch die vielen unterrichtsfreien Wochen und das neue Wechselsystem waren in vielen Fächern kaum Zensuren vorhanden, weshalb die Zeit bis zu den Sommerferien vollgepackt mit Leistungskontrollen und Tests war. Doch auch diese Hürden haben wir genommen und das Berufsschuljahr alle gut abgeschlossen.

Gemeinsam mit allen Mitarbeiter*innen sind wir froh, die Zeit so gut bewältigt zu haben. Wir hoffen und wünschen uns, dass es jetzt weiter bergauf geht und damit der Alltag wieder einkehren kann.
Bis bald und seid gespannt auf unsere nächsten Berichte!

Communication is key – Unser Kommunikationsseminar

Kommunikation gehört zu den wichtigsten Grundpfeilern eines jeden Unternehmens. Um unsere Fähigkeiten in diesem Bereich und der dazugehörigen Präsentationen zu erweitern, fand für uns Auszubildenden und BA-Studenten ein entsprechender Workshop statt.

Dazu bekamen wir im Vorfeld die Aufgabe einen kleinen Vortrag mit einem selbstgewählten Thema auszuarbeiten. Grit Vetter, eine Kommunikationstrainerin mit langjähriger Erfahrung auf diesem Gebiet, leitete dabei den Workshop.

Wir trafen uns morgens im Seminarraum, wo wir eine erste kleine Kennlernrunde nutzten, um unsere Erwartungen an diesen Tag zusammenzutragen. Danach  hielt jeder seinen ausgearbeiteten Vortrag. Spannend waren dabei die Themen wie die Lieblingsstadt London, Flugtaxis oder die Sportart Rhythmische Sportgymnastik. Die Präsentation wurde gefilmt und jedem persönlich zur Verfügung gestellt, wodurch wir alle einen Eindruck von unserer Ausstrahlung und unserem bewussten sowie unbewussten Auftreten bei Präsentationen bekommen konnten. Anschließend folgte eine detaillierte Auswertung. Schon an diesem Punkt waren wir sehr überrascht, wie viel Einfluss Mimik, Gestik und Körperhaltung auf das Publikum haben können.

Die Wirkung der Körpersprache

Jetzt gingen wir genauer auf die Bedeutung von Körperhaltung, Mimik und Gestik ein und was man tun bzw. was lieber lassen sollte. Denn Körpersprache ist Ausdruck menschlichen Befindens. Sie begleitet uns in jedweder Situation im Alltag und hat hohe Bedeutung, derer sich aber nur wenige Menschen bewusst sind. So erfuhren wir, dass auch die Wahl der Farbe unserer Kleidung eine wichtige Rolle in der non-verbalen Kommunikation spielt und dass man somit auch immer unbewusst kommuniziert. Alle Themen wurden mit anschaulichen Beispielen untermalt und so für uns sehr gut greif- und nachvollziehbar. Zudem führten wir einige Übungen durch, bei denen wir selbst Veränderungen in unserer Wirkung auf andere erkennen konnten.

Feedback zu einem spannenden Tag

Am Ende des Tages fassten wir die wichtigsten Fakten zusammen, erläuterten, was jeder Einzelne von uns aus dem Seminar mitgenommen hatte und ob unsere Erwartungen vom Beginn erfüllt worden waren. Insgesamt hat der Tag allen sehr gut gefallen und wir haben viele neue Fakten und Techniken kennengelernt, sodass wir sowohl für die nächste Präsentation als auch für die Kommunikation im Alltag gewappnet sind.

Dafür nochmal ein großes Dankeschön an Frau Vetter!