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Heute wollen wir Euch einen kleinen Einblick in unsere Ausbildung während der letzten Monate geben. Diese waren natürlich geprägt von der Corona- Pandemie und all den damit verbundenen Schwierigkeiten vom Lockdown bis zum Homeschooling. Noch am Anfang des Jahres 2020 planten wir die Messe „Karriere Start“ und gestalteten die Präsentationen für unser Kommunikationsseminar, worüber wir in den letzten Beiträgen berichteten, bevor sich die Corona-Pandemie in Deutschland ausbreitete und unser Unternehmen und vor allem uns Auszubildende vor große Herausforderungen stellte.

Der Lockdown hat einiges verändert

Nachdem Mitte März unsere Berufsschule geschlossen wurde, waren alle Azubis im Büro, ziemlich ungewohnt aber für jeden fand sich ein Platz und genügend Aufgaben. Mit dem anschließenden Lockdown und den zu beachtenden Abstandsregelungen wurden viele Arbeiten ins Homeoffice verlagert. Eine ganz neue Situation war aber auch die für viele unserer Mitarbeiter angeordnete Kurzarbeit. Auch für uns Azubis wurden Regelungen getroffen und es hieß für eine Weile Abschied nehmen aus dem Büroalltag und Lernen zu Hause. Reichliche Aufgaben haben wir von unserer Berufsschule dafür erhalten und vor allem wurden jetzt digitale Lernplattformen eingesetzt und genutzt.

Umstellung auf Homeschooling

Das sogenannte „Homeschooling“ war nicht immer ganz einfach. Themenbereiche mussten teilweise komplett selbst erarbeitet werden und bei Fragen konnte man sich nur per Mail austauschen. Wir alle, Azubis und Lehrer*innen mussten sich auf ganz neue Situationen einstellen. Und nach all den kleinen und großen Schwierigkeiten haben wir doch gemeinsam das Berufsschuljahr gut gemeistert.
Nach den ersten Wochen zu Hause durften wir allmählich zurück ins Büro und wir halfen aus, wo „Not am Mann“ war. Da die Aufgabenmenge in den Abteilungen von ganz wenig bis ganz viel variierte, war das rotierende Ausbildungssystem bei PostModern, bei dem wir jeweils ein paar Wochen in einer Abteilung eingesetzt sind, in dieser Zeit nur schwer umsetzbar. Auch hier bewahrten unsere Ausbilder*innen und wir Azubis einen kühlen Kopf und bewiesen Spontanität und Flexibilität.

Schrittweise zurück zum Alltag

Kurz nach den Osterferien begann die schrittweise Öffnung der Schulen. Unsere Berufsschulklassen wurden in zwei Gruppen geteilt, wovon wochenweise abwechselnd eine Gruppe in der Schule und die andere mit Aufgaben zuhause waren. Besonders gewöhnungsbedürftig waren in der Schule, wie überall, das strenge Hygienekonzept, das Tragen von Masken auf den Gängen und das regelmäßige Desinfizieren der Hände. Durch die vielen unterrichtsfreien Wochen und das neue Wechselsystem waren in vielen Fächern kaum Zensuren vorhanden, weshalb die Zeit bis zu den Sommerferien vollgepackt mit Leistungskontrollen und Tests war. Doch auch diese Hürden haben wir genommen und das Berufsschuljahr alle gut abgeschlossen.

Gemeinsam mit allen Mitarbeiter*innen sind wir froh, die Zeit so gut bewältigt zu haben. Wir hoffen und wünschen uns, dass es jetzt weiter bergauf geht und damit der Alltag wieder einkehren kann.
Bis bald und seid gespannt auf unsere nächsten Berichte!